snow run = slow run

Wir sind auch heuer wieder mit der Hammer Winterlaufserie ins neue Sportspendenjahr gestartet. Die 10 KM waren wie gewohnt feucht und etwas verweht. Diese Woche weile ich in München und konnte heute mein „Abschlusstraining“ für die am kommenden Sonntag anstehenden 15 KM in … den Schnee zeichnen. Ja, meine Wald- und Wiesenlaufstrecke hier im Münchner Osten ist aktuell mit einer halbwegs festen, mindestens 15 cm Schneedecke gepflastert. Zu meiner großen Freude sind da keine Tempointervalle möglich, einfach nur Regenerationsjoggen im Winterwonderland.

Am Sonntag am Kanal in Hamm wird das sicher kein Wellnesslauf, wir werden sehen.

Bleibt in Bewegung, servus

Rono

„Laufend“ helfen

Noch bevor das Jahr 2018 mit dem Silvesterlauf rund um den Allwetterzoo in die finale Laufrunde geht, dürfen wir schon heute  auf ein nach unseren Maßstäben sehr erfreuliches Vereinsjahr zurückblicken. Rund um unsere sportlichen Aktivitäten wurde auch heuer wieder ein grandioser Beitrag für den Ronouchi-Fund erarbeitet.

Über die Jahre konnten wir nun über 35.000 EUR einbringen, durch den Sport, aber auch durch den Verzicht auf Bequemlichkeit. So werden wir im Januar wieder eine stattliche Summe den von uns auszuwählenden Spendenzielen zukommen lassen können.

Wir danken allen Fundrunnern, Sponsoren und Freunden. Und wir danken den Menschen, die in den Hilfsprojekten selbst unermüdlich tätig sind und unsere Mittel vor Ort für Menschen als Hilfe zur Selbsthilfe zum Einsatz bringen.

Leute, bleibt oder werdet sportlich und aktiv. Verlassen wir uns nicht auf und empören uns nicht über die Großkopferten auf unserem Planeten: verbessert selbst und mit uns weiter die Welt.

Schöne Advents- und Weihnachtszeit.

Rono

 

 

 

 

Wir sind auch Weltrekord

 

Gut zwei Wochen liegt Berlin nun hinter uns und wir sind immer noch Weltrekord. Naja, nicht so richtig, zumal wir unsere persönlichen Ziele etwas verfehlt haben. Doch es bleibt Tatsache, dass wir uns im selben Marathon-Wettlauf befanden wie der wahre Weltrekordler Eliud Kipchoge. Als der nach 2:01:39 Std um 11:16 Uhr durch’s Zielband rauschte, war IronAlex, nachdem er  gut eine Stunde später erst vom Start-Stapel gelassen wurde,  auf dem Weg zur 9 KM Marke. Das Schicksal der letzten Startwelle.

Für mich entschied sich bei Zielankunft des ersten Finishers um 11:16 Uhr, dass meine Wunschlaufzeit Wunsch bleibt, ich befand mich  noch vor KM 23. Der Weltrekord war weg.

Dieses Mal war Eliud einfach einen Ticken zu schnell für uns. Doch wir bleiben dran.

Bleibt ehrgeizig.

Rono

 

 

Schweinehund gegen Hammermann

Die Vorbereitung ist vollbracht. Den letzten langen Trainingslauf konnte ich heute verbuchen. Die letzten 5 der insgesamt 30 KM waren reiner Kampf mit Gehpausen. Was kann so eine Marathon-Vorbereitung doch grässlich sein. Habe ich früher gar nicht so empfunden, oder vergessen?  Wie immer die Frage: reicht das für den Marathon? Heute sicher nicht. Doch in 17 Tagen, wenn sich der Körper erholt hat, die Energiespeicher gefüllt sind, jede Muskelfaser gespannt ist wie eine obergärige Mozzarella-Tüte, Wettkampf-Feeling, Berlin, das ist was anderes. Da wird ab KM 30 der Schweinehund von der Kette gelassen und balgt sich bis zum Brandenburger Tor mit dem Hammermann.

Und überhaupt, 10 Jahre nach meinem persönlichen Weltrekord-Marathon in Frankfurt wird Berlin etwas ganz Besonderes. Und sicher ist, die 42,195 KM werde ich viel länger genießen als 2008.

Stay on the move

Rono

Berliner Bär geküsst

Gestern Halbmarathon in Marienfeld, schnuckelige Gemeinde nahe Harsewinkel. Der letzte Härtetest für den großen Marathon am 16.09. in Berlin. Sehr schöne Strecke durch die Gemeinde und raus durch die Feld-, Wald- und Wiesenlandschaft Ostwestfalens. Alles hat gepasst, runder Lauf und vielversprechende Zielzeit. Wie bestellt erwartete uns nach dem Ziel ein Berliner Bär.

Es ist also schon fast alles angerichtet für die große Runde in der Hauptstadt. Nur das dritte Drittel der Volldistanz birgt noch Geheimnisse. Wie und wann werden wir das Brandenburger Tor erreichen? Werden wir hinter der Finishline noch den Berliner Bär umarmen können?

Wir werden sehen … bleibt in Bewegung

Gruß

Rono

Begehrter Berliner Bär im Hof der Marienschule in Marienfeld

Der Weg nach Berlin führt über Münster

Unser Blog erwacht wieder. Die großen Ereignisse der zweiten Jahreshälfte zeichnen sich am Horizont ab. Das Marathon-Wochenende in Münster und der Berlin Marathon eine Woche später am 16.09.2018 rücken langsam in den Fokus.

Vier Team Ronouchi Staffeln gehen am 9. September auf die Marathontour durch Münster. Noch sind Plätze frei …

Und dann der Berlin Marathon. Wir, IronAlex und ich, befinden uns im Kern der Vorbereitungszeit. Am Sonntag um 6:45 Uhr bin ich zu einer langen Kante aufgebrochen, 2,5 Stunden und – für die Datenfreaks – 27 KM später war der Köcher leer, die lange Einheit eingetütet. Ab kommenden Sonntag dann Trainingslager in und am Schliersee. 2 Wochen Berg und See, da kommen zu den flachen KM auch noch Höhen- und Wassermeter. Ich werde berichten.

Bleibt in Bewegung, reserviert euch einen Staffelplatz bei Team Ronouchi … wenn noch nicht geschehen … team@fundrunning.de.

Servus

Rono

Unter Strebern …

Die Hammer Winterlaufserie 2018 ist Geschichte. Gestern der abschließende Halbmarathon unter blauem Himmel mit beißendem Ostwind. Alles kein Ding, wir sind ja die härtesten unter der Sonne. Zeiten und Platzierungen? Nicht so wichtig … nicht ganz soooo wichtig … jedoch …

Nach dem zweiten Lauf lag ich in meiner Alterskategorie auf dem 10. Platz. Bis zum 6. Rang gibt es in der Endabrechnung eine Ehrung. Ist ja nicht wichtig … doch man kann ja mal einen Blick auf die Liste der Konkurrenten werfen und ein bissel kalkulieren. Wenn nämlich am Tag des finalen Halbmarathon bei dem einen oder anderen Streber vor mir … was ich natürlich keinem meiner Altersklassenkollegen wünschen täten würde … z.B. der Wagen zum Verrecken nicht anspringt, die Schwiegermutter kurzfristig zum sonntäglichen Brunch zu ihrem 80. Geburtstag bittet, die Startnummer daheim vergessen wurde, der Vierbeiner Bolle morgens beim Gassigehen ausgebüchst ist, verschlafen, zu kalt, Husten … und wenn die mir in der Rangliste auf den Fersen sitzenden übrigen Streber nicht einen Sahnetag erwischen, den ich natürlich auf jeden Fall haben werde, ja dann … ja dann … ist ja sogar der Bronze-Platz drin. Alles ist möglich, yeah … oder auch  nicht.

Alle waren da, alle hatten – auch ich – einen Sahnetag und ein Konkurrent sogar einen Sahne-Sahnetag. Immerhin konnte ich zeitgleich den Top-Ten-Platz sichern, yeah.

Lass sie doch laufen, lass sie doch die Ehrenplätze abräumen, diese Ambitionierten, diese Streber. Nächstes Jahr greife ich wieder an, vor allem rechnerisch.

Bleibt läuferisch, zeigt’s dem Ostwind.

Rono

Berlin, Berlin …

Ja, wir fahren nach Berlin! Dieses Mal kraulen wir nicht durch die geflutete Spree und rollen uns keinen Drehwurm auf dem Tempelhofer Feld. Nein wir laufen nur.

Das Losglück hat IronAlex und mir heute zwei Startplätze für den 45. BMW Berlin-Marathon am 16.09.2018 beschert.

Half-Ironman Berlin 16.06.2013

Nach der Fußball-WM in Russland kommen dann also erst die richtig fetten Sportereignisse im September: Marathon-Wochenende in Münster und … Berlin, Berlin wir fahren nach Berlin.

Und nun erst einmal zum Training. Schöne Adventszeit, bleibt läuferisch.

Rono

Sind wir Helden oder sind wir Helden?

Na klar, wir sind Helden. Beim Ems-Lauf in Einen / Warendorf konnten Stevie und ich in unseren Alterskategorien den 2. bzw. den 1. Platz von insgesamt 2 Alterskollegen belegen. Es zählen immer nur die, die am Start stehen und finishen. All die Übrigen sind die ersten Verlierer. Und deswegen ist doch klar, dass wir am vergangenen Freitag im 5,4 KM-Lauf in unserer Altersklasse Heldenstatus erlangt haben. Rauf auf den Podestwagen, Hände schütteln, Urkunde, Medaille … leider gab es den Sachpreis (ein Handtuch) nur für die Gesamtgewinner. Egal, wir laufen ja nicht für Trophäen, unsere Schränke sind sowieso schon überfüllt … ;-)).

  

Sportliche Grüße

Rono